Pfadi
Was ist Pfadi
Die Pfadi ist die grösste Jugendorganisation der Schweiz. Sie steht allen Kindern und Jugendlichen offen, und ist politisch und konfessionell neutral.
Ihre Ziel ist es, Knaben und Mädchen eine sinnvolle und altersgerechte Freizeitbeschäftigung zu bieten. Sie soll Natur, Abenteuer, Kreativität, Spiel, Sport, Vergnügen, Lagerleben, Umgang mit den Mitmenschen, Charakter, Lebensschule, Wissen, Technik, handwerkliches Geschick, Fantasie und Action miteinander verbinden, und den persönlichen Fortschritt fördern.
Die Pfadibewegung wurde Anfangs des 20. Jahrhunderts gegründet vom Engländer Sir Robert Stephenson Baden-Powell, Lord of Gilwell, kurz «Bi-Pi». Seine für die damalige Zeit völlig ungewöhnlichen Ideen überzeugten, und sehr rasch entstanden in der ganzen Welt Pfadigruppen. Heute umfasst die Pfadfinderbewegung weltweit etwa 25 Millionen Mitglieder.
Pfadi Pfaeffikon
Die Pfadi Pfaeffikon ist in den Gemeinden Pfäffikon ZH, Fehraltorf, Hittnau und Russikon aktiv und bieten Kindern ab 8 Jahren eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Die Kinder lernen sich in einer Gruppe zu integrieren. Sie machen viele wertvolle Erfahrungen draussen in der Natur und im Umgang mit anderen Menschen. Auch das Lagerleben ist für die Kinder eine sehr wertvolle Abwechslung zum normalen Alltag.
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Geschichte Pfadi Schweiz
Die Pfadibewegung blieb nach ihrer Gründung 1907 nicht auf Grossbritannien beschränkt: Der Funke hatte gezündet und sprang auf andere Länder über. Überall auf der Welt bildeten sich neue Pfadfindergruppierungen, welche zu dieser Zeit allerdings noch ziemlich unabhängig voneinander arbeiteten. Von Chile bis Australien: Alleine in totalitären Staaten wurde die Pfadibewegung verboten.
In der Schweiz stiessen Baden-Powells Ideale sehr bald auf Interesse. Die ersten Pfadfindergruppen für Jungen wurden bereits 1910 gegründet, die ersten Mädchen fanden sich nur wenig später als Pfadfinderinnen zusammen. Häufig waren es bereits bestehende Organisationen, welche Pfadfindergruppen ins Leben riefen. Die Initiative ging in den meisten Fällen von Erwachsenen aus. Besonders in den Städten waren Kinder und Jugendliche von den Aktivitäten in der Natur sehr angetan. Die Aussicht, nicht nur Schulbänke zu drücken, sondern mit einer gemeinsamen Altersgruppe Abenteuer zu bestehen, sportliche Wettkämpfe auszutragen und fern vom Elternhaus in Lager zu leben, verschaffte den Pfadfindern und Pfadfinderinnen in der Schweiz immensen Zulauf.
Am 5. Oktober 1913 fanden sich diverse kantonale Pfadfinderverbände in Bern zusammen und gründeten den Schweizerischen Pfadfinderbund (SPB). Anders als bei den Jungen war bei den Mädchengruppen der Drang, sich eine gemeinsame Organisationsform zu geben, zunächst weniger stark ausgeprägt. Es dauerte folglich einige Jahre, bis 1919 der Bund Schweizerische Pfadfinderinnen (BSP) entstand.In ihrer Rolle als mehrsprachiges und politisch neutrales Land wurde die Schweiz in der Folge auch zu einer wichtigen Begegnungsstätte der weltweiten Pfadibewegung. Die Pfadizentren in Kandersteg (1923) und Adelboden (1932) wurden gegründet und sind bis heute Treffpunkte für internationale Zusammenkommen und kulturellen Austausch geblieben.
Schon zu dieser Zeit fanden erste zaghafte Versuche der Zusammenarbeit zwischen schweizerischen Pfadfinderinnen und Pfadfindern statt. Die Bemühungen sollten sich allerdings erst später intensivieren und 1987 zur Fusion der beiden Verbände führen: Die Pfadibewegung Schweiz (PBS) wurde gegründet. Heute ist die Pfadi mit 45'000 Mitgliedern und rund 700 lokalen Gruppen die grösste Jugendbewegung der Schweiz und steht für Abenteur, Feundschaften und gemeinsame Erlebnisse in der Natur. Sie engagiert sich in internationalen Partnerschaften, übernimmt Verantwortung und bietet Jugendlichen eine sinnvolle und abwechslungsreiche Freizeitbeschäftigung.



